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Merban
Grünschnabel
Dabei seit: 18.09.2009
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| Mathematischer Irrtum: Stochastik |
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Hallo Leute.
Ich möchte euch nun eine These präsentieren, von der ich überzeugt bin, dass dies der Fall ist. Dies ist zwar nur eine Theorie und ich kann sie auch nur logisch erklären, da mir für eine mathematische Berechnung die Daten und die Möglichkeiten fehlen, um dies zu berechnen, mal ganz davon abgesehen dass es sowieso praktisch unberechenbar ist, aber ihr werdet im Laufe des Textes verstehen, warum ich das meine.
Es geht um Stochastik, auch Wahrscheinlichkeitstheorien genannt.
Ich bin zu der Ansicht gekommen, dass es keine Wahrscheinlichkeiten gibt und somit die Definition von Stochastik als Wahrscheinlichkeitstheorien falsch ist.
Die richtige Definition von den in der Stochastik berechneten Daten ist:
"Prozentualer Anteil eines möglichen Ergebnis von der Anzahl aller theoretischen Ergebnisse."
Einige Leute, die sich nicht weiter Gedanken darüber machen werden jetzt sagen, dass das doch dasselbe wie Wahrscheinlichkeiten wäre, dem muss ich aber eindeutig widersprechen.
Denn: Nehmen wir als Beispiel das berühmteste Beispiel zum Darstellen von vermeintlichen Wahrscheinlichkeiten: Das Münz-Wurf Experiment.
Man wirft eine Münze und sie landet entweder auf Kopf oder auf Zahl.
Gelehrt wird fälschlicherweise, dass die Wahrscheinlichkeit 50 zu 50 ist, dass eines der beiden Ergebnisse auftritt ist.
In Wahrheit ist es nur ca. 50% zu ca. 50% aller Möglichkeiten der unterschiedlichen Würfe so aufzukommen, es gibt im Prinzip unendlich viele unterschiedliche Möglichkeiten die Münze zu werfen.
Das ca.50% zu ca. 50% ist beabsichtig gewählt, denn aufgrund der Münzprägung ist der Schwerpunkt minimal anders verlagert und es gibt die Möglichkeit dass de Münze auf der Kante landet (Was aber nur ein sehr, sehr geringer Anteil aller möglichen Ergebnisse widerspiegelt).
So aber nun noch mal zum genaueren Vorstellen:
Man wirft die Münze, als ein Beispiel für die Unendlich Möglichkeiten, indem man wie folgt den Wurf startet:
Die Münze hat "Kopf" nach oben. Sie wird mit dem Daumen geworfen, der Daumen führt eine gewisse Anzahl an Energie zu einem Punkt an der Münze der 2mm zum Körper hin liegt.
Als Folge dieser Verschiebung zum Schwerpunkt fängt die Münze beim fliegen an zu rotieren, sagen wir einmal mit anfangs 6 Umdrehungen/s. Sie dreht sich mit der Seite, die zum Körper zeigt nach oben.
Aufgrund der 2mm Entfernung zum Schwerpunkt bei der Beschleunigung und aufgrund der Rotation und folgenden Luftverwirbelungen bewegt sich die Münze langsam vom Körper im Flug weg.
Währenddessen die Münze ihren in der Parabelförmigen Flugbahn(mit geringen Abweichungen aufgrund dem Luftwiderstand und anderen Faktoren) ihren Höhepunkt erreicht dreht sie sich aufgrund der Abbremsung durch die Luft nur noch mit ca. 4 Umdrehungen/s und hat eine Distanz von ca. 5cm zum Körper eingenommen. Beim Aufprall auf den Untergrund hat sie sich ca. 8 cm vom Körper entfernt und kurz vor dem Aufprall noch ca. 2,5 Umdrehungen die Sekunde gehabt.
Aufgrund der auf der Beschleunigung resultierenden Drehbewegung und die Abbremsung in der Luft hat die Münze eine gewisse Anzahl von Umdrehungen gemacht. Zum Beispiel 14,3452... In diesem Fall würde die Münze dann mit ca. 60° Neigung und mit der "Zahl" vom Körper aus gesehen auf den Untergrund und prallt dort ab, dann gibt es die Möglichkeit dass die Münze so hoch geworfen wurde, dass beim Aufprall so viel Energie da ist, dass die Münze so sehr beschleunigt, dass sie sich noch 1 oder 2 mal überschlagt, bei unzureichender Energie trifft sie mit der gegenüberliegenden Seite auf den Untergrund auf, was sich so oft wiederholt, bis die Münze all ihre Bewegungsenergie abgegeben hat und somit liegen bleibt, es ist allerdings auch möglich, dass sie anfängt zu rotieren, aufgrund z.B. der Art wie sie aufkommt oder Beschaffenheiten im Untergrund, die die Münze ungleich abprallen lässt. In sofern bei diesem Beispiel die Münze sich nicht noch einmal überschlägt ist das Ergebnis dieses Experimentes unweigerlich "Kopf".
Ich denke jetzt könnt ihr verstehen, was ich meinte, als ich sagte, dass es fast unmöglich ist zu berechnen, da sehr viele Variabeln zu berücksichtigen sind, die nur sehr schwer bestimmt werden können, außerdem kenne ich nicht die notwendigen Rechnungen, weswegen alles nur auf ungefähren Werten beruht, da ich nicht weiß welche Berechnungen zu machen sind und das Beispiel somit bei genaueren Werten falsch werden würde, das Beispiel soll nur zur logischen Veranschaulichung dienen.
Wenn man diesen Gedankengang nachvollziehen kann werdet ihr ebenfalls feststellen, dass es weder Zufall, noch Wahrscheinlichkeiten gibt und dass somit die Definition des Bereiches Stochastik falsch ist.
Ich freue mich auf eure Kommentare und werde euch gerne Fragen beantworten, falls ihr was nicht verstanden habt.
Mit freundlichen Grüßen
Merban
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18.09.2009 20:48 |
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Mafio
Super Moderator
   

Dabei seit: 28.03.2009
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Das ist richtig. Der Fall der Münze wird von Faktoren beeinflusst die wir zwar theoretisch berechnen, aber nicht beeinflussen oder messen können. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit bei dem Wurf den du beschrieben hast das Ergebnis Kopf zu bekommen bei 100%. Geringste Abweichungen würden aber schon zu einem anderen Ergebnis führen.
Ich unterteile Zufall also in den Allgemeinen Zufall den "Gott" zwar kennt aber der sich uns wie ein Zufall zeit.
Und dem echten Zufall, der in der Quantenphysik die Hauptrolle spielt. Und diesen Zufall kann man dann wirklich nur abgrenzen. Man kann errechnen wo das Elektron zu einer bestimmten Zeit wahrscheinlich sein wird. Man kann sogar sagen mit welcher Wahrscheinlichkeit an welchem Ort. Und das ist das der richtige Zufall.
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19.09.2009 12:42 |
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Merban
Grünschnabel
Dabei seit: 18.09.2009
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Themenstarter
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Also erstmal denke ich, dass der gewisse Herr "Gott" in dieser Diskusion gar nichts zu suchen hat... (wegen Religionentoleranz, denn es gibt welche die z.B. nicht an Gott glauben sondern an was weiss ich wem oder einfach gar keinem)
Das mit den geringsten Abweichungen habe ich ja mehrfach erwähnt, deshalb gibt es ja auch nahezu unendlich Möglichkeiten, wie die Münze fliegen kann, aber alles lässt sich theoretisch berechnen -> Kein Zufall.
Quantendynamik gehört nicht mit zu Thema der Stochastik, wie sie im normalen Unterricht angewendet wird.
Zu Wahrscheinlichkeiten innerhalb der Teilchenebene weiss ich leider nicht viel, außer dass angenommen wird, dass es dort Zufall gibt, was ich aus 2 Gründen bezweifle:
1. Die ganzen Sachen über Zufälle innerhalb der Teilchenebene sind nur Theorien, des weiteren können wir zum jetztigen Zeitpunkt 100%ig nicht sagen, was dort für Faktoren gewisse Reaktionen abspielen, vielleicht sogar Faktoren, die heutzutage Unbekannt sind, wer weiss.
2. Mathematiker haben noch nicht einmal ihren Fehler mit dem Zufall ausserhalb der Teilchenebene entdeckt und korrigiert, wie soll es dann in der Teilchenebene klappen?
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19.09.2009 21:48 |
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Mafio
Super Moderator
   

Dabei seit: 28.03.2009
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Meine Erwähnung von Gott war auch nicht religiöser Natur sondern einfach um zu veranschaulichen das man den richtigen Zufall von dem die Quantenphysik ja ausgeht einfach nicht vorher zusagen ist. Egal mit welchen Mitteln oder mit welcher Kraft ^^
- Wobei ich selber "auch" nicht an Gott glaube...
| Zitat: |
| Das mit den geringsten Abweichungen habe ich ja mehrfach erwähnt, deshalb gibt es ja auch nahezu unendlich Möglichkeiten, wie die Münze fliegen kann, aber alles lässt sich theoretisch berechnen -> Kein Zufall. |
Und in dem Punkt hab ich dir ja recht gegeben
Das mit der Münze ist einfach kein Zufall und die Anzahl der Möglichen Flugbewegungen ist auch nahezu unendlich (allerdings immer noch endlich) - In unserer alltäglichen Welt sagen wir da halt nur Zufall zu
| Zitat: |
| 1. Die ganzen Sachen über Zufälle innerhalb der Teilchenebene sind nur Theorien, des weiteren können wir zum jetztigen Zeitpunkt 100%ig nicht sagen, was dort für Faktoren gewisse Reaktionen abspielen, vielleicht sogar Faktoren, die heutzutage Unbekannt sind, wer weiss. |
Ja, und grade auf diese theoretischen Überlegungen beziehe ich mich.
| Zitat: |
| 2. Mathematiker haben noch nicht einmal ihren Fehler mit dem Zufall ausserhalb der Teilchenebene entdeckt und korrigiert, wie soll es dann in der Teilchenebene klappen? |
Wie soll man denn deiner Meinung nach den Fehler korrigieren? Stochastik beschriebt die Wahrscheinlichkeit mit der ein Ergebnis zutrifft. Dabei muss es sich nicht um Zufall handeln. Wenn man von dem Wurfexperiment ausgeht, dann gibt es zwei nennenswerte Ergebnisse. "Kopf" und "Zahl". Da das ein Laplace-Experiment ist (was zwar nicht ganz stimmt, aber zur Veranschaulichung reicht) können wir sagen das von 100 Würfen ca. 50 mit "Kopf" und 50 mit "Zahl" ausgehen.
Und das allein nur weil wir die Faktoren die für ein Kopf/Zahl Ergebnis notwendig sind nicht kontrollieren können. Das es nicht vom Zufall ausgeht wie die Münze sich bewegt ist klar, aber da wir nicht vorhersagen können wie Person x die Münze werfen wird, sprechen wir von einer Wahrscheinlichkeit.
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Achja, und herzlich Willkommen im Forum, <- Hätte ich fast vergessen
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19.09.2009 22:08 |
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Merban
Grünschnabel
Dabei seit: 18.09.2009
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Themenstarter
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| Zitat: |
Wie soll man denn deiner Meinung nach den Fehler korrigieren? Stochastik beschriebt die Wahrscheinlichkeit mit der ein Ergebnis zutrifft. Dabei muss es sich nicht um Zufall handeln. Wenn man von dem Wurfexperiment ausgeht, dann gibt es zwei nennenswerte Ergebnisse. "Kopf" und "Zahl". Da das ein Laplace-Experiment ist (was zwar nicht ganz stimmt, aber zur Veranschaulichung reicht) können wir sagen das von 100 Würfen ca. 50 mit "Kopf" und 50 mit "Zahl" ausgehen.
Und das allein nur weil wir die Faktoren die für ein Kopf/Zahl Ergebnis notwendig sind nicht kontrollieren können. Das es nicht vom Zufall ausgeht wie die Münze sich bewegt ist klar, aber da wir nicht vorhersagen können wie Person x die Münze werfen wird, sprechen wir von einer Wahrscheinlichkeit. |
Also, Wahrscheinlichkeiten basieren auf der Annahme das es Zufall gibt, also kann es folglicherweise nicht das eine geben während es das andere nicht gibt, das ist wie mit der Henne und dem Ei, das eine existiert nicht ohne das andere.
Also das was du da durcheinander gebracht hast, ist dass du davon ausgehst dass es Wahrscheinlichkeiten gibt, weil man es nicht voraus sagen kann, das stimmt aber nicht denn man kann zumindest Theoretisch jeden einzelnen Wurf, den eine Person machen kann voraussagen.
Wie ich schon anfangs sagte: Das Ganze ist schwer nachzuvollziehen, da sehr viele Variabeln da sind, die wichtigste davon die Art des Wurfes.
Das was man daraus lernt ist:
Nur weil der Mensch es auf Anhieb nicht nachvollziehen kann, heisst es nicht, dass gleich etwas übernatürliches damit zusammen hängt.
So und nochmal zum "Wie" beim Fehlerkorrigieren:
An die Öffenlichkeit gehen und den Irrtum eingestehen und zu korrigieren und dafür zu sorgen, dass die Stochastik unter der richtigen Definition in allen Mathematik Büchern steht und auch richtig gelehrt wird.
Und nochmal zur Errinerung:
Stochastik hat eigentlich nichts mit Wahrscheinlichkeiten zu tun, sondern ist:
"Der prozentuale Anteil, den ein Ergebnis von allen möglichen Ergebnissen darstellt."
So und nicht anders müsste das in allen Mathematikbüchern stehen.
Und:
| Zitat: |
| Achja, und herzlich Willkommen im Forum |
Danke
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19.09.2009 22:46 |
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Mafio
Super Moderator
   

Dabei seit: 28.03.2009
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Ich glaub wir missverstehen uns ein wenig. Ich hab schon verstanden das das Ergebnis nicht vom Zufall sondern von vielen Faktoren abhängt und damit kein Zufall ist, aber Wahrscheinlichkeitsrechnung beschriebt meines Erachtens nach die mögliche Zukunft und nicht die Gegenwart.
Mann kann das Ergebnis durch die Variablen wie Geschwindigkeit, Richtung, Luftwiederstand etc. errechnen (sobald man die Variablen hat). Damit hast du vollkommen recht. Aber das Problem was ich angesprochen habe ist, dass du nicht vorhersagen kannst wie die Variablen zu dem Zeitpunkt sein werden.
- Ergebnis: Die Münze ist gefallen.
- Moment des Wurfes: Variablen sind ausreichend vorhanden um eine Berechnung für das Ergebnis durchführen zu können.
- Zuvor: ist es ungewiss wie die Person Werfen wird. Alle Voraussagen die wir aber jetzt schon treffen können ist die Wahrscheinlichkeit, also "Der prozentuale Anteil, den ein Ergebnis von allen möglichen Ergebnissen darstellt." Und das sind dann ganz klar ca. 50%. Für diesen Zeitpunkt wissen wir nichts und können nur vermuten, denn die Variablen sind ja noch gar nicht geschrieben.
Selbst wenn du jetzt sagst, das man auch schon Tage davor berechnen kann wie die Wetterbedienungen und Luftströme zu dem Zeitpunkt sein werden, ist es schwierig das Verhalten den Menschen zu berechnen. Wenn man an einen freien Willen glaubt, wie ich es tue ^^. Geht man vom Schicksal aus, sollte auch das kein theoretisches Problem mehr sein...
Ich würde das also immer noch unterteilen in den von uns empfundenen Zufall wie dein Münzbeispiel und den wirklichen Zufall der mehr was theoretisches in der Quantenebene ist. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen das der Mensch zwar kein Zufall aber eine unbestimmbare Variable in dem Spiel ist was ich dann aber auch wieder als wirklich unbestimmbar und nicht nur als technich unbestimmbar ansehen würde. Aber das geht schon wieder zu weit in die Philosophie.
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19.09.2009 23:55 |
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Merban
Grünschnabel
Dabei seit: 18.09.2009
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Themenstarter
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Nun gut, da hast du großteils recht, aber (ebefalls theoretisch, möglicherweise auch niemals praktisch) kann man sogar das handeln eines einzelnen Menschen, ja der ganzen Welt berechnen, also so zu sagen Zukunft, Vergangenheit und und und...
Das liegt einfach daran, dass alles eine Kettenreaktion der Teilchen ist, die einfach so abläuft, dementsprechend ist der Mensch eine sehr schwer definierbare Variabel in diesem Experiment, aber theoretsich nicht undefinierbar.
Leider ist es so, dass unser Gehirn nichts weiter ist, als ein Nervenkortex, der Signale durch chemo-elektrische Reaktionen bearbeitet und nichts übernatürliches.
Ich denke einmal du wirst mit der Einsicht Probleme haben, da du gläubig bist und somit vlt. Glaubenskonflikte geben könnte, aber ansonsten könnte man das Theoretisch nachvollziehen.
So... jetzt hast du schon 2 meiner Theorien gehört, ich hätte noch ne dritte auf Lager, die aber nicht ganz was mit dem Thema zu tun hätte, aber mit dem Gehirn und der Zeitwahrnehmung.
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20.09.2009 18:26 |
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Mafio
Super Moderator
   

Dabei seit: 28.03.2009
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Naja, gläubig bin ich nicht. Ich gehe nur von der Philosophischen Annahme eines freien Willens aus. Für mich erscheint es einfach sinnvoller eine Variable im ganzen zu haben die sich weder durch uns noch überhaupt berechnen lässt. Aber genauso gut kann halt auch das Gegenteil zutreffen
Zu der Theorie mit der Zeitwahrnehmung: Bestimmt sagst du das Zeit nur ein Illusion ist. Zu dem Thema gibt es hier auch schon einige Diskussionen und viele verschiedene Meinungen
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20.09.2009 19:19 |
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Merban
Grünschnabel
Dabei seit: 18.09.2009
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Themenstarter
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Nope, nicht ganz...
Meine Theorie befasst sich nicht direkt mit der Zeit, sondern die Zeitwahrnehmung durch das Gehirn.
Naja wenn wir schon dabei sind:
Wenn man davon ausgeht, dass unsere Zeitwahrnehmung aufgrund von der Rechengeschwindigkeit des Gehirns ausgeht, also auch die Anzahl der Reize, die ankommen, welche dann verarbeitbar sind und somit ein Rechenintervall 1 Sekunde ist, also ein Rechenintervall uns wie eine Sekunde vorkommt, dann könnte theoretisch folgendes Umsetzbar sein:
Man könnte die Reize Interpolieren, also durch Technik die Reize, die von den Organen ausgehen verdoppeln, indem man z.B. jeden Reiz einfach 2 mal sendet und zwar in der halben Zeit der normalen Sendeintervalle und dann das restliche Gehirn darauf trimmt, dass die Rechenleistung so hoch gelegt wird, dass 2 Intervalle pro Sekunde (das Doppelte an Reizen ist da) im Gehirn abgearbeitet werden.
Daher man ein Intervall als 1 Sekunde uninterpoliert wahrnimmt würde man mit interpolation dann 1 reale Sekunde als 2 Sekunden in der Zeitwahrnehmung erleben, alles würde also halb so schnell laufen und das Leben in der Zeitwahrnehmung dementsprechend doppelt so lange.
Heutzutage wäre so etwas absolut nicht umsetzbar, aber vielleicht in ein paar 100 Jahren, sobald man mehr über den neuralen Kortex namens Gehirn weiss und Nanotechnologie bestitzt wäre eine Interpolation eventuell möglich.
Und: Ja ich denke mir ist bewusst, dass auch diese Theorie wohl in Konflikt stehen wird mit deinem Glaube an dem freien Wille, allerdings ist es halt leider so, dass wir auch nur nen haufen Chemischer Reaktionen sind und nichts übernatürliches.
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20.09.2009 21:01 |
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Mafio
Super Moderator
   

Dabei seit: 28.03.2009
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Also einen Konflikt kann ich da jetzt nicht erkennen. Auch wenn ich davon ausgehe das es sowas wie einen freien Willen gibt, ist mir schon klar das das Gehirn durch neurale Impulse gesteuert wird
Was ich allerdings nicht glaube, ist, dass sich das Gehirn so gut darauf einstellen kann auf einmal eine viel höhere Übertragungsrate zu empfangen. Ich denke das Ergebnis währe eher eine Reizüberflutung und eine Ohnmacht als ein anderes Zeit Empfinden... aber in 100 Jahren wird man das wahrscheinlich auch ändern können. Insofern, ja
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20.09.2009 21:41 |
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Moxxod
Gelehrtenschüler
   
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Benuzt man die Wahrscheinlichkeit nicht eben deshalb ,
weil man etwas nicht exakt vorherbrechnet/vorhersagen kann ?
Dadurch das man nicht alle Variablen hat ,
spricht man von Wahrscheinlichkeiten ...so weit ich das weiss.
Je mehr Variablen man hat ,desto genauer *könnte* die Wahrscheinlichkeit eintreffen.
Bei den Münzen ist es ebenso ,
die Wahrscheinlichkeit liegt bei 50 zu 50 ,
wenn mann nur die Variable kennt von den *zwei Seiten*.
Kennt man mehr Var. wie zbs abweichendes Gewicht einer der Seiten ,
ändert sich auch die Wahrscheinlichkeit.
Insofern stüzt deine These die die Wahrscheinlichkeitsrechnung
Wirklichen Zufall wird es wohl ach meiner Meinung nicht geben.
Wie Mafio schon erwähnt wird der Begriff genutzt um zu erklären ,
das man gar keine Variablen kennt xD
Das mit der Zeitwahrnehmung erlebt eigendlich jeder selber.
Es gibt viele Situationen im Leben wo die Zeit schneller zu verlaufen scheint
oder wo es sich wie Gummie zieht
und auch das hat damit zu tun wie das Gehirn beschäftigt ist.
Je heftiger das Gehirn arbeitet desto schneller vergeht die Zeit ,
zu mindest ist die eigene Wahrnemung so.
Willkommen in unserem Forum
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20.09.2009 22:15 |
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Merban
Grünschnabel
Dabei seit: 18.09.2009
Beiträge: 8
Themenstarter
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Nein nicht ganz, es wird gelehrt, dass Wahrscheinlichkeiten vom Zufall abhängen, also dass das zufällig ist und nicht, dass die Wahrscheinlichkeit eine Schätzung ist, da man nicht alle Variabeln hat.
Wie du das meinst, so könnte man zwar Warscheinlichkeiten als anderen Begriff für Schätzungen benutzen, aber so wie es gelehrt wird ist es falsch.
Wenn man viel mit dem Gehirn arbeitet, dann arbeitet man "innerhalb" des Gehirns und beachtet kaum noch die äußeren Reize.
Dadurch wird die Intervallrate auf ca. 0,95 Intervalle/s gestreckt (je nach dem wie stark man sich konzentriert und somit Reize nicht mehr wahrnimmt variiert das).
Schaut man auf z.B. eine Uhr, dann achtet man sehr stark auf äußere Reize (auch beim langweilen), dadurch wird die Anzahl der Reize gesteigert, woraus folgt dass die Zeitwahrnehmung die Zeit langsamer wahrnimmt, also z.B. mit 1,05 Intervallen/s.
Jetzt kann man das denke ich besser verstehen, wenn ich sage wenn man das denn dann theoretisch technisch selbst beeinflusst und z.B. eine Intervallrate von 1,5 Intervallen/s künstlich erzeugt
Und Mafio: deshalb auch Nanotechnologie, die sollte dann auch innerhalb des Verarbeitungszentrums dafür eingesetzt werden, dass die interpolierten Reize das Gehirn nicht überlasten.
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21.09.2009 18:40 |
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Moxxod
Gelehrtenschüler
   
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Wenn dem so ist dann hast Du recht
Ich dachte aber das der Begriff Zufall genutzt wird wenn man keine Variabeln hat ,
was ja aber nicht bedeutet das es sie nicht gibt , man kennt sie nur nicht.
Ich glaube nicht das es den wirklichen Zufall so gibt
Versteh nun etwas
besser was Du meinst mit der Zeitwahrnemung (glaube ich
)
Kann es nicht aber auch so sein das der Mensch nur leistungsaktiver wird und durch Beschäftigung eine Wahrnehmung hat in der es einem vorkommt das die Zeit eben schneller vergeht ?
Bin sicherlich wieder auf dem falschen Dampfer *TUUUUUU* xD
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21.09.2009 19:06 |
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Merban
Grünschnabel
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xD
Nein, du meinst quasi das selbe, denn diese Wahrnehmung wird ja durch die Intervalle/s gesteuert, heisst 1 Intervall/s = Du erlebst 1s als 1s, 0,9 Intervalle/s = Du erlebst 1,09s als 1 Sekunde und bei 1,1 Intervallen/s ca.0,91s als 1 Sekunde.
Also nur die Wahrnehmung durch das Gehirn wird verändert
Wenn die Zeit schneller als normal vergeht hat dein Gehirn eine Intervalle/s rate, die unter 1 liegt, was halt durch weniger äußere Reize zum bearbeiten ausgelöst wird und somit kommt die die Zeit schneller vor. (Die rate der äußeren Reize wird zurückgeschraubt, um halt besser nachdenken zu können)
Fazit: Du hast das selbe gemeint, auch wenn du es wohl nicht ganz verstanden hast ;-)
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22.09.2009 21:31 |
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Moxxod
Gelehrtenschüler
   
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Hehe kann sein
ich werde darüber noch etwas grübeln müssen ^^ xD
Danke für Deine Erklärung
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22.09.2009 21:55 |
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